Gegenwind-Manker

Presse

Pressemitteilung

Keine weiteren Windkraftanlagen!

Fragen zum Ausbau der erneuerbaren Energien und zur Energiewende

Sehr geehrte Pressevertreterinnen und Pressevertreter!

In der Gemeinde Temnitztal und der Gemeinde Fehrbellin im Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Land Brandenburg liegen Genehmigungsplanungen für Windenergieanlagen von 250 m Höhe vor. Diese sollen bis zu 1000 m an Wohnsiedlungen heran gebaut werden. Da Anlagen dieser Größenordnung an Land noch nie gebaut wurden liegen lediglich Prognosen zum Gesundheitsschutz vor.

Brandenburg ist schon überprägt von unzähligen Windenergieanlagen, die die Kulturlandschaft des Bundeslandes nachhaltig verändert haben. Brandenburg hat den höchsten Strompreis von Deutschland. Bauherren der Windkraftanlagen sind unter anderem die Stadtwerke München.

Am Donnerstag, den 16. September war ein Vertreter unserer Bürgerinitiative Gegenwind Temnitztal in die Sendung "Klartext, Frau Barbock" (https://www.zdf.de/politik/klartext/klartext-frau-baerbock-2021-bundestagwahl-100.html ab Minute 15:18) eingeladen und konnte dort Fragen an die Kanzlerkandidatin der Grünen Frau Baerbock stellen, was sowohl im Heute Journal vom 16.9., als auch in der Presse vom 17.09. (s. Anlage) aufgegriffen wurde.

Das Regelwerk, welches die Abstände zu Wohnsiedlungen festlegt, stammt aus dem Jahre 1998, als die Anlagen eine max. Höhe von 100 m hatten. Warum werden diese Regelungen nicht der Höhenentwicklung der Anlagen angepasst? Neue vorliegende medizinische Studien zur Gesundheitsgefährdung durch Schall, tieffrequenten- und Infraschall werden nicht berücksichtig. (https://arbeitsgruppe-infraschall-uni-mainz.de/) Sozialtherapeutische Einrichtungen, wie im Gemeindegebiet, mit hochsensiblen Menschen, werden nicht besonders geschützt.

  • Wir haben in Deutschland keine Speichermöglichkeiten für die Wind- und Solarenergie. Wasserstoff als Speicher hat einen Energieverlust von 75% und verteuert den Strom erheblich.
  • Wir machen uns zu 100 Prozent abhängig von den Kohle- und Atomkraftwerken der Nachbarn.
  • Das deutsche Stromnetz wird immer instabiler. Im Juni ist Deutschland vier Mal nur wenige Sekunden von einem großflächigen Stromausfall entfernt gewesen.
  • Die Windenergieanlagen können in Deutschland Standortbedingt nur ca. 30% ihrer installierten Leistung einspeisen, da nicht mehr Wind zur Verfügung steht.
  • Eine Steigerung der Wind- und Solarenergie macht die schon vorhandene Stromlücke nur immer größer und die entsprechende Grundlastversorgung ist nicht gegeben, während gleichzeitig steigt der Strombedarf in Deutschland rasant ansteigt.

Über diese Themen möchten wir gerne mit Ihnen ins Gespräch kommen und freuen uns über eine Kontaktaufnahme.

V.i.d.P. Leonhard Schuster, Gegenwind-Temnitz, l.schuster@posteo.ch

Dr. Ingela Henning, Gegenwind-Manker, kontakt@gegenwind-manker.de

Presseschau (Auswahl) zur Sendung Klartext vom 16.9.2021

Stern https://archive.md/3bMVO

Die Welt https://www.welt.de/politik/bundestagswahl/plus233848620/Annalena-Baerbock-Nach-der-Wahl-komme-ich-vorbei.html

Frankfurter Rundschau https://archive.md/48C9z

Rheinische Post https://archive.md/3GwJZ

Redaktionsnetzwerk Deutschland https://archive.md/j0QUx

Fokus https://archive.ph/w1aDc

n-tv https://archive.ph/J41X2

Märkische Zeitung - Ruppiner Anzeiger, 22.09.2021, S. 2

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