Gegenwind-Manker

Einwendungen

Machen Sie von Ihrem Bürgerrecht Gebrauch: schreiben Sie einen Einwand!

Durch eine Einwendung entstehen Ihnen keine Kosten. Sie gehen mit einer Einwendung keinerlei rechtliche Verpflichtungen ein. Ehepaare und deren Kinder sollten jeder eine eigene Einwendung schreiben, selbst wenn sie ähnlichen Text enthalten. Bei minderjährigen Kindern darf die Unterschrift der Eltern nicht fehlen. Auch der Wohnort des Einwenders spielt keine Rolle. Das heißt, auch ein Auswärtiger kann seine Einwendung abgeben, wenn er eine Immobilie im Planungsgebiet hat oder zur Freizeit und Erholung in unsere Region kommt

Das Schreiben kann individuell und formfrei gestaltet sein. Umfang, Gestaltung und Formulierung spielen keine Rolle. Für Ihren Einspruch müssen Sie keine Rechtfertigung schreiben. Schreiben Sie Ihre Bürgermeinung! Je persönlicher, umso eher erfolgt eine Einzelbehandlung.

Sie können aber auch gern unsere Vorlage verwenden

Auf jeden Fall müssen Ihr Name und Ihre Adresse deutlich im Einwand ersichtlich sein.

Bitte geben Sie auch unbedingt folgenden Text an:

Einwendung gegen die Errichtung und Betrieb einer Windenergieanlage am Standort 16833 Fehrbellin OT Protzen Vorhaben-ID 044.00.00/20 und
und
Einwendung gegen die Errichtung und Betrieb einer Windenergieanlage am Standort 16833 Fehrbellin OT Protzen Vorhaben-ID 045.00.00/20

Ihre Einwendungen müssen bis spätestens 30.08.2021 eingegangen sein - digital oder von Hand geschrieben per Einwurfeinschreiben an eine der folgenden Adressen:

Landesamt für Umwelt

Genehmigungsverfahrensstelle West

Postfach 601061

14410 Potsdam

oder

Gemeinde Fehrbellin,

Johann-Sebastian-Bach-Straße 6

16833 Fehrbellin

oder

Stadtverwaltung der Fontanestadt Neuruppin

Karl-Liebknecht-Straße 33/34

16816 Neuruppin

oder

Amt Temnitz

Bergstraße 2

16818 Walsleben

Einwendung können auch online eingereicht werden unter

lfu/einwendungen

Im Zusammenhang industriellen Windkraftanlagen können nachstehende Gründe für Ihren Widerspruch bei einer Stellungnahme genannt werden:

Gesundheitliche Aspekte

  • Mindestabstand zu Wohnsiedlungen ist viel zu gering, da WKAs bis 250m hoch werden sollen, allein die Nabenhöhe soll 169m hoch werden (das ist die Höhe des Berliner Funkturms). Gesundheitliche Gefährdung der Bevölkerung kann somit nicht ausgeschlossen werden (wir fordern mindestens 10H - 2,5 km zu Wohnsiedlungen)
  • Gesundheitliche Beeinträchtigung und mögliche Symptome durch Infraschall wie Nervosität, Ruhelosigkeit, Schlaflosigkeit, Depressionen, Regel- und Herzrhythmusstörungen, Herz- Kreislauferkrankungen. Hierzu und zu den Auswirkungen von den ganz neuen 250m hohen WKAs gibt es noch keine aussagekräftigen und unabhängigen Studien.
  • starke Lärmbelästigung, Blinklicht, Eiswurf und eventuell Schlagschatten.
  • Aus den ausgelegten Unterlagen ist die zu erwartende Lärmemission nicht nachvollziehbar, da wichtige Erläuterungen und Berechnungen geschwärzt sind
  • Optische Bedrängung aufgrund der immensen Größe der Anlagen (250m!)
  • Zusicherung des Rechts auf körperliche Unversehrtheit, wie im Artikel 2 Abs. 2 des Grundgesetzes zugebilligt

Fauna und Flora

  • Bedrohung der Brutgebiete einiger der auf der TAK-Liste befindlichen streng geschützten Tierarten (Rotmilan, Großtrappe, Seeadler, Rohrdommel, Rohrweihe etc.)
  • Tötung von Vögeln und Fledermäusen
  • Tötung von Milliarden Insekten
  • Gefährdung der Vögelzüge (besonders der Kraniche und Gänse)
  • Die Auswirkungen des Infraschall auf die Tierwelt sind nicht erforscht
  • Gefährdung des Landschaftsschutzgebietes Rhinluch als Habitat für streng geschützte Tier- und Pflanzenarten
  • Gefährdung der Böden und des Trinkwassers, z. B. durch Brand und Ölleckage einer industriellen Windkraftanlage
  • Umbau der ländlichen Region in Industriegebiete der Windkraft mit all ihren negativen Begleiterscheinungen
  • Gefährdung des Trinkwassers durch Eingreifen des Fundamentes in das Schichtwassersystem
  • Versiegelung landwirtschaftlicher Nutzflächen durch Zuwegung
  • Zerstörung durch Industrialisierung des Landschaftsbildes der Kulturlandschaft Rhinluchkante/Ruppiner Platte